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Geschichte2018-12-10T16:27:32+00:00

Cinegiornale Luce 8. Februar 1939
Cinegiornale Luce 18. Januar 1939

Unsere Geschichte beginnt am 5. Februar 1939 in Cortina d’Ampezzo mit der Einweihung der Seilbahn „Principe di Piemonte“, so der ursprüngliche Name der Aufstiegsanlage. Für die damalige Zeit war die Errichtung, die in 7 Monaten erfolgte, ein großartiges Vorhaben, an dem die größten Baufirmen der Zeit beteiligt waren: S.A. Radaelli aus Mailand war für die Seile zuständig, Cerretti und Tanfani für den mechanischen Teil und die Montage und SICEA aus Meran für die Mauerwerksarbeiten. Dieses imposante Bauwerk ließ einen Traum wahr werden: Cortina war nun schnell und bequem mit dem Faloria verbunden und bot den immer mehr werdenden Skifahrern und Bergliebhabern die Möglichkeit, die schneebedeckten Paradiese auf über 2.000 Metern über der „Königin der Dolomiten“ mühelos zu erreichen.

Zum Zeitpunkt der Errichtung gab es in Cortina nur eine weitere Seilbahn, die Cortina-Belvedere (die es heute nicht mehr gibt). Sie verband den Ortskern Cortinas mit dem Hügel Pocol und war weitaus weniger imposant als die Seilbahn Faloria.

Insgesamt überwindet die Seilbahn 900 Höhenmeter und erstreckt sich, heute wie damals, über 3 Stationen: die Talstation in Cortina in der Nähe des Busbahnhofs (1.230 Meter ü.d.M.), die Zwischenstation in Mandres (1.500 Meter ü.d.M.) und die Bergstation, die mit einer einzigen 646 Höhenmeter überwindenden Spannweite erreicht wird und die Bergfreunde „mit einem sehr schnellen und ergreifenden Aufstieg“ direkt zur Faloria-Hütte bringt.

Das letzte Stück des Aufstiegs ist wahrlich ein besonderes Erlebnis. Die Kabine fährt nur wenige Meter vom Fels entfernt parallel zum Berg und schenkt den Fahrgästen einen spektakulären Blick auf die Dolomiten, der sonst nur schwer möglich wäre.

Das ist unsere Geschichte. Eine von schnellen Aufstiegen und langen Abfahrten berichtende Geschichte, die im Jahr 2019 ihren 80. Geburtstag feiern wird!